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(3) Der Rechtsanwalt darf sich bei seiner Berufsausübung nicht unsachlich verhalten. Unsachlich ist insbesondere ein Verhalten, bei dem es sich um die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten oder solche herabsetzenden Äußerungen handelt, zu denen andere Beteiligte oder der Verfahrensverlauf keinen Anlass gegeben haben.
Quaas, in: Offermann-Burckart, Anwaltsrecht in der Praxis (Berufsrecht, Kanzlei, Vergütung), 1. Aufl. 2010, C.H. Beck Verlag, § 12 - Die Berufspflichten des Rechtsanwalts, Rdn. 17 ff.
Weber, in: Kilian/Offermann-Burckart/vom Stein, Praxishandbuch Anwaltsrecht, 2. Aufl. 2010, Deutscher Anwaltverlag, Teil 1: Berufsbild und Stellung des Rechtsanwalts, § 5 - Die berufsrechtlichen Grundpflichten („core values“), Rdn. 29 ff.
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